Geschichte


Zur Gechichte der Katholischen Frauengemeinschaften allgemein, der Gründung des " Legdener Vereins christlicher Mütter" und dem Wachsen der Frauengemeinschaft Legden

 

Als um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich die Marienverehrung einen besonderen Schwerpunkt im kirchlichem Leben einnahm, fand sich die Stadt Lille regelmäßg eine Gruppe von Müttern vor einem Bild Mariens ein, um von ihr Hilfe zur Überwindung einer sich mehr und mehr ausbreitenden religiösen Gleichgültigkeit zu erflehen.

Das Beispiel von Lille fand bald in vielen französischen Gemeinden Nachahmung. aus dem zuerst lockeren Zusammenkünften entstanden bald feste Gemeinschaften, die bewusst zur Aktivierung des religiösen Lebens in den Pfarrgemeinden beitragen sollten. Wilhem Emanuel von Kettler, von 1850 bis 1877 Bischof in Mainz, regt an, nach dem französichen Vorbild in den Gemeinden seines Bistums Müttervereine zu Gründen. In mehreren Diözesen, insbesondere nördlich des Mainz nahm man die Idee des Mainzer Bischof auf; es entstanden immer mehr Müttervereine, die sich an die Erzbruderschaft in Regensburg anschlossen. Eine Erzbruderschaft hatte nämlich das Recht, andere religiöse Vereine ihrer Gemeinschaft anzugliedern. Das Ziel der Erzbruderschaft war die Anregung und Vertiefung der religiösen Lebens in den Pfarrgemeinden und die Ausübung des Laienapostolates, das in den Müttervereinen vornehmlich durch die "Vertrauensfrauen", die Bezirkshelferinnen, wahrgenommen wurde.

Diesen allgemeinen Trend konnte sich sicherlich auch der so sehr aktive Pfarrer Hockenbeck aus Legden nicht verschließen. Am 11. Dezember 1913 richtete er eine Eingabe an den Bischof von Münster, der am 29. Dezember 1913 die "Kanonische Einrichtungs- Urkunde des Vereins christlicher Mütter" mit den genehmigten Statuten übersandte.

Der Gründung des "Vereins christlicher Mütter" stand nun nichts mehr im Wege. Als Gründungstag wurde der 25. Januar 1914 angegeben.

Die erste Vorsitzende (Präfektin) war Elisabeth Blanke, geb. Spilker (1914- 1937)

es folgten:

Antonia Eversmann (1937- 1954)

Agnes Melchers (1954- 1964)

Elisabeth Gehlmann (1964- 1971)

Anni Kleideiter (1971- 1979)

Augustine Siebenbrock (1979- 1987)

Käthe Schulze Ising (1987- 1999)

Mechthild Möllers (1999- 2010)

Mechthild Boom seit 2010 


Der erste Präsides war Pfarrer Aloys Hockenbeck (1913- 1920)

Pfarrer Heinrich Fleuter (1920- 1932)

Pfarrer Andreas Kajüter (1932- 1950)

Pfarrer Bernhard  Teupe (1950- 1974)

Pfarrer Ulrich Hoinka ( 1974- 2007)

Pfarrer Christian Dieker (2007- 2016)